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Haus Eulenbroich, Torhaus,
Sitz des Geschichtsvereins
geöffnet:
donnerstags von 16-18 Uhr |
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An: Caesarius
Volberg
Von: Caesarius von
Prüm
Leben in Versailles
15. Mai 2011 14:00
Mein lieber Caesarius Volberg,
Schlösser waren schon zu meiner Zeit höherwertige
Residenzen für den (Geld-)Adel. Ihr habt hier in Eurer
unmittelbaren Umgebung ja auch so ein Schloss, in dem illustre
Gäste übernachten und tafeln, die nicht auf den
Taler Euro zu achten brauchen. Selbst Goethe war bei
seinem Besuch in Bensberg recht angetan von der Ausstattung des
barocken Anwesens. Sein Erbauer, der Kurfürst Jan Wellem,
hatte wohl ein französisches Vorbild vor Augen. Erna meinte,
ich sollte mal eine Reise nach Versailles machen.
Neben dem Schloss mit seinen Gärten, das tagsüber vor
allem von Touristen belagert wird, in dem jedoch zurzeit niemand
übernachtet oder tafelt, hat Versailles noch etwas anderes
zu bieten, nämlich einen großen Markt. Nicht im
Schloss, sondern auf dem Markt spielt sich das Versailler Leben
ab. Hier treffen sich die Einheimischen. Und das sogar am
Sonntag. Eine Straßensperrung hält die rollenden
Blechkisten außen vor. Zahlreiche Verkäufer preisen
ihre Ware lauthals an. Pfadfinder offerieren Gebäck zum
Kauf. Stetig erhöht sich der Stapel der leeren Kisten. Das
Kontrastprogramm zur Schlossführung.
Gehabt Euch wohl und auf Bald
Caesarius von Prüm
Eine Übersicht über die Zeitgeschichten, die bisher im
E-Mail-Briefkasten gelandet sind, finden sich unter: Übersicht Zeitgeschichten
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