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Aktuelles

Das Fotoarchiv Zapp

Fritz Zapp
Fritz Zapp

01.06.2007

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese alte Weisheit ist auch beim Geschichtsverein Rösrath bekannt. Daher wurde nicht lange gezögert, als sich mit Unterstützung von Uwe Heimbach die Gelegenheit bot, alte Fotografien aus dem Bestand des im vergangenen Jahrhunderts lebenden Hoffnungsthaler Fotografen Fritz Zapp zu übernehmen.

Es handelt sich um etwa 8000 Glasnegative, diverse Einzelbilder sowie Planfilme, die später die über viele Jahrzehnte verbreitete Technik der Glasplatten ablöste. Das Projekt "Fotoarchiv Zapp" startete im März 2007. Spontan fanden sich sechs aktive Mitglieder des Geschichtsvereins zu einer Projektgruppe zusammen, die nun während vieler Stunden die Sammlung erfasst. Zwei weitere stießen bald hinzu.

Die erste Aufgabe dieses Projektes bestand darin, einen Überblick über den umfangreichen Bestand zu gewinnen. Dazu wird jedes Negativ in einem jeweils zweiköpfigen Team aufbereitet. Zunächst wird der Staub mit einem weichen Pinsel entfernt und das Negativ in eine spezielle Pergamenthülle gepackt. Anschließend wird das Motiv in einer Liste erfasst, die für diesen Zweck mit einem PC erstellt und ausgedruckt wurde. Bei diesem Arbeitsgang legen die Mitarbeiter auch fest, ob die Aufnahme in einem späteren Schritt digitalisiert werden soll. Jeder Eintrag zu einem Bild hält neben einer eindeutigen Nummer zur Identifikation auch weitere, wichtige Aspekte fest. Diese Liste wird parallel an einem PC eingegeben, so dass zum Schluss eine kleine Datenbank über das Fotoarchiv Zapp existiert.

Die Digitalisierung erfolgt mit einem sogenannten Durchlichtscanner. Beim Durchlichtscanner wird das Licht durch das Medium geführt. Das Verfahren eignet sich für durchleuchtbare Medien wie Dias, Negativfilme, Röntgenaufnahmen, Transparentfolien und Glasnegative. Es wird in späteren Jahren zu prüfen sein, inwieweit die Datenträger noch lesbar sind und wann sie weiter kopiert und damit gesichert werden müssen.

Unermüdlich, unschlagbar, das Team des Projektes "Fotoarchiv Zapp", das im März 2007 mit der Arbeit begann und sich oft mehrmals wöchentlich verabredet.
Unermüdlich, unschlagbar, das Team des Projektes "Fotoarchiv Zapp", das im März 2007 mit der Arbeit begann und sich oft mehrmals wöchentlich verabredet.
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Die historischen Aufnahmen werden digitalisiert.
Die historischen Aufnahmen werden digitalisiert.
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Ausdrucke werden geordnet und beschriftet, wobei Ortskenntnis der Mitarbeiter von besonderem Wert ist.
Ausdrucke werden geordnet und beschriftet, wobei Ortskenntnis der Mitarbeiter von besonderem Wert ist.
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Termine

Sonntag, 19.05.2019

Schloss Brühl – Max-Ernst-Museum

Details

ab 08:30 Uhr

Brühl: Schlösser Max-Ernst-Museum

45,00 € (ohne Essen)

Leitung: Ute Knipprath

10:00 Führung durch das Brühler Schloss
Schloss Augustusburg, oft einfach Schloss Brühl genannt, zählt als Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August zu den ersten bedeutenden Schöpfungen des Rokoko in Deutschland.
12:00 Mittagessen im Zentrum von Brühl (fußläufig 5 Minuten)
14:00 Schloss Falkenlust, alternativ: 14:00 Max-Ernst-Museum
(Wunsch bitte bei der Anmeldung angeben! Danke.)

Busabfahrt: 08:30 Veurneplatz 08:45 Bahnhof Rösrath 09:00 Halfenhof Forsbach 18:00 Rückkehr Rösrath

Anmeldung:
bis 19. April 2019

Sonntag, 16.06.2019

Knochenhöhlen, Mottentürme und Hochofenanlage

Details

ab 08:30 Uhr

Sauerland: Feldhofhöhle Motte Luisenhütte

45,00 € (ohne Essen)

Leitung: Dr. Eva Cichy

Tagesexkursion ins Sauerland

11:00 Besichtigung der Luisenhütte, eine Hochofenanlage aus dem 18. Jahrhundert
– eine Reise in die Anfänge der Firma Reusch (Führung Hans-Ludwig Knau)
12:30 Mittagessen in Haus Recke im Hönnetal
14:00 Wanderung zur Feldhofhöhle und Besichtigung dieser schon vom Neandertaler und vor allem in der Eisenzeit für kultische Zwecke genutzten Höhle (Führung Dr. Eva Cichy)
18:00 Rückfahrt über Neuenrade und Besichtigung des dorthin translozierten Mottennachbaus der Ausstellung „Aufruhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen“:
Motten prägten wesentlich das Erscheinungsbild der dichten Burgenlandschaft in der Region im Mittelalter. Doch keine einzige ist erhalten geblieben. Auch zeitgenössische Abbildungen existieren kaum. Erkenntnisse liefern vor allem noch bestehende Hügel und Spuren im Boden (in Rösrath z. B. der Hügel der Beienburg).
20:00 Rückkehr in Rösrath

Busabfahrt: 08:30 Veurneplatz 08:45 Bahnhof Rösrath 09:00 Halfenhof Forsbach

Ausstellungen

3 x "Großer Krieg'"

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